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Statements rund um den Minijob


Wir haben über 40 Personen aus Politik, Wirtschaft und der Wissenschaft gefragt, was sie über Minijobs denken.

 

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, ehemals Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, in dieser Funktion Schirmherrin des Projekts "Joboption Berlin"


"Obwohl viele Branchen den Fachkräftemangel bereits spüren, nehmen die Minijobs in Berlin zu! Das macht mir Sorge, denn Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können und die Wirtschaft braucht qualifizierte Arbeitskräfte. Daher meine Initiative: Warum Minijob? Mach mehr draus!"

Annukka Ahonen, Persönliche Referentin der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, ehemals Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Spandau von Berlin


"Ich kann doch sowieso nur einen Mini-Job ausüben. Für einen Vollzeit-Job bin ich doch gar nicht gut genug. Ich kann froh sein, überhaupt eine Arbeit zu haben' Richtig? FALSCH! Viele Menschen und gerade auch sehr viele Frauen stecken in dieser negativen Gedankenfalle...

 

Sie sind doch bereits Teil des Betriebes, Sie repräsentieren das Unternehmen seit langem, Sie wurden eingestellt, weil Sie gut sind. Kein/e Unternehmer/in beschäftigt Menschen, die keine Leistung bringen. Erinnern Sie Ihre Vorgesetzten mal daran. Einen Fuß haben Sie in Ihrem Betrieb bereits in der Tür: Zeit diese aufzustoßen und durchzugehen!"

Foto: Inga Haar

 

 

 

Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin
für Sozialforschung (WZB)

 

 

"Die Rahmenbedingungen, die Frauen mit Blick auf das Lebenseinkommen schlechter stellen als Männer, müssen dringend geändert werden. Das bedarf jedoch noch vieler Diskussionen in der Gesellschaft und auf dem politischen Parkett. In Deutschland haben wir viele gut ausgebildete Frauen. Sie arbeiten jedoch weitaus mehr in Teilzeit oder im Minijob als die erwerbstätigen Männer.
 
Die vorhandenen Potenziale dieser qualifizierten Arbeitskräfte sind dadurch verschenkt.
Umso wichtiger ist es, dass ein Modellprojekt wie Joboption Berlin "Warum Minijob? Mach mehr draus!" Beschäftigte und Unternehmen sensibilisiert und damit gute Praxis schafft. So kommen wir der Forderung nach einer gleichberechtigten Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt auf andere Weise etwas näher."

 

 

Johanna Binger, Inhaberin der Büchergilde -

Buchhandlung am Wittenbergplatz, Berlin


"In meiner Buchhandlung arbeite ich nur mit fest angestellten Vollzeit- oder Teilzeitkräften, denn meine Kunden erwarten von meinen Mitarbeiter/innen, dass sie deren Wünsche und Interessen kennen und darauf eingehen können. Es geht um Vertrauen, und dazu braucht es Kompetenz und Kontinuität."

Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für die Abteilung Jugend und Gesundheit des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin (seit Februar 2017)


"Charlottenburg-Wilmersdorf, das steht für entspanntes einkaufen, elegantes flanieren, gemütliches Kaffee trinken und für Besucherinnen und Besucher eine breite Auswahl von Hotels in allen Preiskategorien. Hinter all dem verbergen sich fast 20.000 Beschäftigte in Mini-Jobs in unserem Bezirk.


Diese Mini-Jobs sind nicht Existenz sichernd und auf lange Sicht eine Garantie für Altersarmut. Mini-Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln ist daher unser Anliegen im Bezirk."

Karl Brenke, Referent des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW Berlin)

 
"Minijobs sind bei Steuern und Sozialabgaben privilegiert. Dadurch kommt es zu Marktverzerrungen zu Lasten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.


Die Erwartung, dass Minijobs ein Sprungbrett zu einem regulären Job sein könnten, wurde weitgehend nicht erfüllt. Vielmehr erweisen sie sich meist als eine arbeitsmarktpolitische Sackgasse - insbesondere für Frauen. Statt mit viel Aufwand an ihrer Praxis herumzudoktern, sollten sie völlig abgeschafft werden. Das erspart finanzielle und personelle Ressourcen, die anderweitig besser eingesetzt werden können."

Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
 
"Der Minijob ist inzwischen zu einem etablierten Personalinstrument des Lohndumpings geworden, insbesondere dort, wo wir Frauenbranchen haben wie den Einzelhandel, die Pflege, das Reinigungsgewerbe, die Hotel- und Gaststättenbetriebe sowie Bäckereigeschäfte - alles Bereiche im Niedriglohnsektor, in denen pro Stunde durchschnittlich 8,- Euro, manchmal weniger, gezahlt werden und die damit unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns liegen. Das ist keine Grundlage für eine eigenständige Existenzsicherung und Altersvorsorge."

Olaf Buntemeyer, Geschäftsführer Visuelle Werte
 
"Visuelle Werte produziert Werbefilme für mittelständische Unternehmen und stellt sowohl das besondere Know-How als auch die speziellen Stärken eines Arbeitgebers filmisch dar. Motivation, Mitarbeiterbindung und Identifikation mit dem Unternehmen stehen auch bei mir als Arbeitgeber an oberster Stelle. Als Unternehmer stand ich vor der Überlegung einen jungen Berufseinsteiger als Minijobber oder als Teilzeitkraft einzustellen.
 
Durch die Beratung bei Joboption wurde ich darin bestätigt, dass ein Minijob keine Option für mein Unternehmen darstellt. Ich möchte, dass mein Mitarbeiter von seinem Lohn leben kann. Ich möchte, dass mein Mitarbeiter mich fachlich und organisatorisch unterstützt. Ich möchte meinem Mitarbeiter eine Perspektive bieten, damit er als Fachkraft loyal zu mir steht und sich langfristig an unser Unternehmen bindet. Ein Minijob ist keine Alternative."

Tanja Čujić-Koch, Geschäftsführerin der MATO ČUJIĆ Gebäudereinigung GmbH
 

"Ich habe mir lange Gedanken gemacht, was mich zu der Überzeugung geführt hat, den Anteil der Minijobber auf ein Minimum zu senken.


Es war zunächst einmal die Erkenntnis der mangelnden Bindung der Minijobber an das Unternehmen und die dadurch entstehende Fluktuation mit allen Folgen, aber auch gerade das Problem des Mangels an Personal, vor dem wir alle nicht mehr fliehen können. Die demographische Entwicklung zeigt es und es ist branchenübergreifend spürbar. Wir konkurrieren jetzt schon um unser Personal und werden uns zunehmend darum bemühen müssen, unseren Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze zu bieten. Und zu dieser Kategorie gehören bestimmt nicht die Minijobs."

Sylvia Edler, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks Neukölln
 
"Neukölln zählt zu den drei Berliner Bezirken mit dem höchsten Anteil an Minijobber/innen. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Firmen, die hier Minijobs angemeldet haben erneut um 3 % angestiegen. Das ist eine besorgniserregende Tendenz, denn dadurch zeigt sich eine Zunahme prekärer Beschäftigung.
 
Minijobs sind keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt, sondern haben sich vielfach als Sackgasse entpuppt. Außerdem tragen Minijobs wesentlich zu ungleichen Löhnen und Renten zwischen Männern und Frauen bei. Es ist wichtig, dass die Menschen durch Joboption über diese Missstände aufgeklärt werden und Alternativen an die Hand bekommen."

 

 

 

Jürgen Feiffer, Leiter Personalabteilung DEICHMANN SE

 

"Das Familienunternehmen Deichmann hat sich entschieden, ab 2010 auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vollständig zu verzichten und diese durch sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse zu ersetzen. Wir haben, wie der gesamte Einzelhandel, natürlich nicht nur Vollzeit- sondern auch viele Teilzeitkräfte, um auf die wechselnde Kundenfrequenz flexibel reagieren zu können. Uns ist aber wichtig, dass diese Mitarbeiter etwas für ihre Altersversorgung tun und für sie in das Sozialversicherungssystem eingezahlt wird."

Roghieh Ghorban, Organisationssekretärin der DGB Region Berlin

 

"In vielen Branchen, in denen vor allem Frauen arbeiten, sind Minijobs längst vom Ausnahmefall zur alltäglichen Form der Beschäftigung geworden. Dabei sind Frauen so gut ausgebildet wie nie zuvor. Der Minijob ist kein Einstiegs- vielmehr ein Ausstiegsszenario ins Berufsleben. Frauen wie Männer sollten von ihrer Arbeit leben und für das Alter vorsorgen können. Daher müssen wir für gute und nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse sorgen - nicht für Sonderregelungen die in Sackgassen enden."

Heiko Glawe, Regionsgeschäftsführer der DGB Region Berlin

 

"Mit dem neuen Mindestlohngesetz ist auch für Minijobberinnen und Minijobber klar: Weniger als 8,50 Euro pro Stunde darf es nicht geben. Bei maximal 450 Euro/Monat bedeutet das, dass die monatliche Arbeitszeit nicht höher als 53 Stunden liegen kann. Für vieler Minijobberinnen und Minijobber dürfte sich ihre Arbeitszeit dann reduzieren. Eine gute Möglichkeit für Unternehmen und Beschäftigte, über die Erweiterung des Arbeitsverhältnisses zugunsten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung nachzudenken."

Dr. Ina Gorzolka, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im
Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf

 

"Unterbezahlt und kleinlaut!
Minijobs - eine tolle Möglichkeit für Hausfrauen, Rentner und Studenten - das war die Idee, die hinter dem Minijob steht. Nur die Idee, dass es sich um eine Übergangslösung handelt, hat sich nicht durchgesetzt. Viele Frauen bleiben über Jahre hinweg im Minijob stecken und verspielen somit ihre Qualifikation. Außerdem werden oftmals Arbeitnehmerrechte mit Füßen getreten. Doch welche/r Arbeitsnehmer/in traut sich schon auf seine/ ihre Rechte hinzuweisen? Denn Arbeitnehmer/innen sind nicht nur unterbezahlt, sondern häufig auch schnell austauschbar. Kann diese Situation wirklich das sein, was unsere Regierung mit Minijobs bewirken wollte?"

Michael Grunst, Bezirksbürgermeister in Lichtenberg

 

„Geringfügige Beschäftigung ist nach wie vor stark verbreitet. In Berlin ist der Anteil geringfügig Beschäftigter, die Transferleistungen vom Staat erhalten, besonders hoch, das heißt, diese Menschen können von ihrem Erwerbseinkommen nicht leben. Minijobs bergen viele Gefahren: Niedriglohn, Dequalifizierung und Nicht-Gewährung von Arbeitsrechten. Sie sind eine Form prekärer Beschäftigung, die sich zunehmend ausbreitet. Gute Arbeit heißt dagegen: existenzsichernde und sichere Beschäftigung. Dafür setze ich mich ein.“

Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister in Mitte, a.D.

 

"Die Anzahl der Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können ist auch in unserem Bezirk viel zu hoch. Besonders problematisch ist dies, wenn der Minijob die einzige Erwerbsquelle bildet.

Gute Arbeitsplätze mit einer angemessenen Bezahlung sind eine wichtige Lebensgrundlage. Gerade Berlin-Mitte ist mit seinen vielen Hotels, Bars, Restaurants und Shops ein Aushängeschild für die zahlreichen nationalen und internationalen Gäste. Damit das Preis-Leistungsverhältnis stimmt braucht es motivierte, zufriedene und fachkundige Beschäftigte und das geht nur mit guten Arbeitsbedingungen. Ich unterstütze die Kampagne, weil ich für gerechte Löhne und für gute Arbeit bin."

Joanna Hein, Senior Consultant Arbeitsmarktprojekte,

Randstad Deutschland

 

"Minijobs haben ihr Ziel verfehlt. Es sind nicht so oft die Mütter, die über einen Minijob wieder in den Beruf zurückfinden wollen. Die überwiegende Anzahl an Minijobbern will nicht lediglich einen kleinen Zuverdienst zum eventuell schon recht hohen Familieneinkommen beisteuern. Vielmehr hat die hohe Anzahl an Minijobbern noch einen zweiten oder dritten Minijob oder bezieht ergänzende Sozialleistungen. Dazu sollte der Minijob jedoch nicht führen. 

 

Ein Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin sollte in der Lage sein, von seinem/ihrem Einkommen zu leben und er/sie sollte sich auch zugehörig fühlen können. Besonders dieser letzte Punkt liegt uns als Arbeitgeber am Herzen. Ein/e Arbeitnehmer/-in, der/die von einem zum nächsten Minijob springt, wird kaum eine Art Bindung zum Unternehmen aufbauen können. Hinzu kommt die ständige Sorge, am Ende des Monats ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben; insgesamt eine Situation, die nicht gerade für ein sicheres Gefühl und Selbstbestimmung sorgt."

Dr. Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Universität Flensburg

 

"Mit dem Minijob wird ein weitgehend steuer- und abgabenfreier Hinzuverdienst ermöglicht - der allerdings mit hinlänglich bekannten Nachteilen verbunden ist. Es sollte zu denken geben, dass Minijobs vor allem von Frauen mit einem Berufs- oder höheren Abschluss ausgeübt werden. Viele qualifizierte Frauen erreichen unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht die Erwerbserfahrung, die nötig ist, um einen ausreichenden Verdienst und damit langfristig auch eine ausreichende Rente zu erzielen.

Frauen bleiben in der Zwickmühle zwischen gesellschaftlichen und familiären Ansprüchen sowie der Notwendigkeit, eine eigene Existenzsicherung aufzubauen. Solange die Anreize wie beschrieben gesetzt sind, wiederholen und reproduzieren sich diese Prozesse."

Daniel Hönow, Referent für Mittelstand & Energie der IHK Berlin

 

"Fachkräfte sind die Grundlage für unternehmerischen Erfolg. Insgesamt nimmt aber ebenso die Zahl der Fachkräfte wie die der Erwerbspersonen ab, das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt an. Die demografische Entwicklung wird zu einem Risiko für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand, wenn es nicht gelingt die vorhandenen Potenziale besser zu nutzen. Minijobberinnen und   

                                  Minijobber haben Potenzial und können zur Fachkraft weiterentwickelt werden."

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister in Treptow-Köpenick

 

Als Bezirksbürgermeister hat Herr Oliver Igel gemeinsam mit Frau Ines Feierabend, der ehemaligen Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit in Treptow-Köpenick, das bezirkliche Netzwerk zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gegründet.

Im Austausch mit der lokalen Wirtschaft und Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigungspolitik möchte er auf lokaler Ebene ein Forum schaffen, in dem die Teilnehmenden für problematische Aspekte von Minijobs sensibilisiert und über Unterstützungsangebote hin zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung informiert werden. "Manche Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer bleiben über Jahre in einem Minijob und haben dann häufig das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten verloren. Wir setzen auf Aufklärung, Beratungen und Unterstützung für Minijobberinnen und Minijobber sowie Betriebe."

Meike Jäger, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiterin Berlin-Brandenburg

 

"Zukünftig wird der Bedarf an Fachkräften zur Pflege älterer Mitmenschen dramatisch steigern. Allein in Berlin arbeiten 12 Prozent der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer in der Altenpflege in einem Minijob. Das sind mehr als 8.000 Beschäftigte. Über die Hälfte von ihnen arbeiten sogar ausschließlich auf 450-Euro-Basis; auch das mit steigender Tendenz.

 

Wir sehen hier einen starken Verdrängungseffekt von regulären Beschäftigungsverhältnissen zu Gunsten von Minijobs. ver.di vertritt die Auffassung, dass das kein sinnvoller Weg ist, um dem Fachkräftemangel adäquat entgegen zu wirken. Dienstleistungsqualität heißt auch, gute Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen und in die Beschäftigten zu investieren, sie durch Fort- und Weiterbildung zu qualifizieren, sie dadurch zu motivieren und somit auch langfristig ans Unternehmen zu binden. Minijobs bieten keine Perspektive - und sind deshalb auch keine Alternative."

Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister in Spandau

 

"Aus Minijobs gute Arbeit machen, das ist das Ziel der Kampagne. Für Unternehmen, weil sie gut eingearbeitete Mitarbeiter/innen auf Dauer an den Betrieb binden.

 

 

Für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, wie sie sich sozial absichern, beispielsweise für die Rente. Minijobs können nur ein Einstieg oder eine Ergänzung sein. Sie können niemals vollwertige, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ersetzen."

Dr. Christina Klenner, Referatsleiterin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung

 

"Mit jahrelangem Minijob werden die Rentenansprüche so geschmälert, dass eine eigenständige Versorgung im Alter nicht möglich ist. Die meisten Frauen wollen heute nicht nur ihr eigenes Geld verdienen, sondern denken auch an die Vorsorge fürs Alter. Aber auch schon in jüngeren Jahren ist es riskant, sich auf die Versorgung durch den Partner zu verlassen. Schnell kann die Frau in die Lage kommen, ein ausreichendes Einkommen verdienen zu müssen, nicht nur durch Scheidung oder Schicksalsschläge, sondern auch weil der Job des Partners verloren gehen kann. Der Minijob ist leider oft eine Sackgasse.


Wichtig ist, dass Arbeitgeber mehr sozialversicherten Teilzeitjobs anbieten, die auch mit den Familienzeiten vereinbar sind. Und auch wenn es für die Partner vielleicht bequem sein mag, wenn die Ehefrau nur ein wenig „dazuverdient“ und sich neben dem Minijob weiterhin um alles kümmert, sollte sie sich lieber um eine sozialversicherten Teilzeittätigkeit bemühen."

Florentine Krieß, Designerin und Geschäftsführerin der Kleidsam-Design-Manufaktur Berlin-Dahlem

 

"Ich wollte einen Flüchtling als Minijobber einstellen. Der Workshop von Joboption Berlin hat mir bei meiner Entscheidungsfindung sehr geholfen. Ich werde den Flüchtling nun im Midijob für 451 Euro einstellen. Ich trage gern meinen Anteil von ca. 20 % an der Sozialversicherung, statt ca. 30 % im Minijob. So ist mein Mitarbeiter unabhängig über seine Arbeit krankenversichert – und die Kosten der Gesundheitsvorsorge müssen nicht vom Land Berlin übernommen werden. Zudem ist er arbeitslosen-, pflege- und rentenversichert.  Mal sehen wie es sich in meinem Geschäft weiterentwickelt und wie die Zusammenarbeit funktioniert, ich hoffe das kann dann noch weiter ausgebaut werden."

Olaf Leonhardt, Geschäftsführer, MCB Mediacommuncation GmbH


"Als MCB Mediacommunication GmbH bieten wir unseren Kunden aus dem Bereich Rundfunk, TV und Print ein breites Portfolio in der Medienforschung. Die Grundlage unserer validen Daten bilden hauptsächlich telefonische Interviews und Befragungen entlang hoher Branchenstandards.

 

Die Interviews finden in der Regel nachmittags bis in den frühen Abend statt. Das sind spezielle Zeiten und einige unserer Kollegen sind daher auf Minijobbasis bei uns beschäftigt. Nicht alle, aber die meisten sind Studierende, Rentner oder Personen, die sich zu ihrem Hauptberuf etwas dazu verdienen möchten. Erst mit der Kampagne "Warum Minijob? Mach mehr draus!" habe ich mich intensiver mit den Potenzialen der Beschäftigten auseinander gesetzt. Mit neuen Aufgaben und mehr Verantwortung haben wir nun einen langjährigen und zuverlässigen Mitarbeiter umgewandelt. Er hat jetzt bei uns seine Hauptbeschäftigung und ist weit weniger auf zusätzliche Jobs angewiesen. Die neue Perspektive macht ihn unabhängiger und gibt ihm Planungssicherheit. Es ist also wichtig, genau zu prüfen, wo und für wen Minijobs Sinn machen."

Nina Lepsius, Abteilung Gleichstellungspolitik der DGB Region Berlin

 

"Minijobs sind sozial nicht abgesichert und meist schlecht bezahlt. Obwohl das nicht zulässig ist, werden Minijobber/innen auch oft gegenüber anderen Beschäftigten des gleichen Betriebs benachteiligt und zuweilen gesetzliche Regelungen wie der Mindestlohn und der Mindesturlaub missachtet.

 

Wer über den kommenden Fachkräftemangel redet, muss aber bei guten Arbeitsbedingungen und existenzsichernden Löhnen ansetzen. Dass ausgerechnet Arbeitsverhältnisse, die Menschen keine eigenständige Existenzsicherung im Arbeitsleben und Rente ermöglichen, durch niedrige Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gefördert werden, ist widersinnig und reformbedürftig."

Dr. Ulrich Metzmacher, Vorstandsvorsitzender der Paul Gerhardt Diakonie

e. V., Berlin und Wittenberg

 

"Klares Ziel müssen aus der Sicht eines diakonischen Unternehmens sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sein.

Gerade in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist die kontinuierliche Beziehung zu den Patienten und Heimbewohnern wichtig. Gleichwohl gibt es bestimmte Konstellationen, in denen ein Minijob sinnvoll ist, auch weil aus ihm ein reguläres Beschäftigungsverhältnis entstehen kann."

Foto: Gudrun Haggemüller

Katrin Mirtschink, Inhaberin der Buchhandlung Pankebuch

 

"Ich habe seit drei Jahren eine gut laufende Buchhandlung, spezialisiert auf "die schönsten Bücher des Nordens". Meine Kundinnen und Kunden kommen gerne wieder, weil sie meine kompetente Beratung schätzen. Um neben den großen Ketten bgestehen zu können, reicht es nicht, sich auf bestimmte Themen zu spezialisieren, es bedarf auch einer hohen Beratungskompetenz. Dafür braucht man sehr viel Erfahrung und Fachwissen.

 

Jetzt möchte ich einige Aufgaben abgeben und eine/n Mitarbeiter/in einstellen. Ich habe kein Interesse an einem häufigen Wechsel von Angestellten. Ich will sie vielmehr an mich und das Unternehmen binden. Deshalb investiere ich in Weiterbildung und biete eine Tätigkeit mit Perspektive an. Die Beratung von Joboption hat mir dabei wertvolle Impulse gegeben."

Birgit Monteiro, Stellv. Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit

 

"Als familiengerechter Bezirk wollen wir ganzheitlich die Verhältnisse für alle Menschen verbessern, die in einer Familie zusammen leben. Die meisten Paare wollen sich Berufs- und Familienarbeit partnerschaftlich teilen. Das bedeutet aber auch, dass sich beide Elternteile über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Gedanken machen müssen. Bei der Beratung von Familien ist es uns dabei wichtig, auf die Risiken von Minijobs hinzuweisen. Denn manche frisch gebackenen Eltern sehen im Minijob hauptsächlich die Möglichkeit, neben der Kindererziehung die Haushaltskasse aufzubessern. Damit verzichten noch immer hauptsächlich Frauen langfristig auf Einkommen und Karriere.

 

In Lichtenberg kooperieren wir eng mit den Unternehmen und dem JobCenter, um aktiv Minijobs zu reduzieren, zum Beispiel mit Informationsveranstaltungen die die Vorteile einer ordentlichen Beschäftigung auch für Unternehmen aufzeigen. Auch für Eltern gibt es Angebote, die den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern. In unserem Bezirk gründen wir gerade ein Bündnis für Wirtschaft und Arbeit. Darin wollen wir u. a. ganz praktisch mit den Unternehmen neue Möglichkeiten erkunden, wie wir Arbeitsabläufe so organisieren, dass Minijobs nicht mehr notwendig sind."

Vera Morgenstern, Verordnete der BVV Berlin-Mitte

 

"Im Bezirk Mitte haben wir eine große Anzahl an Minijobberinnen und Minijobbern. Vor allem wegen der hohen Dichte an Gastronomie und Hotels. Bekanntermaßen Branchen, die sich durch Minijobs eine höhere Flexibilität versprechen - jedoch auf Kosten der Mitarbeiter.

 

Hohe Fluktuation und Einarbeitungszeiten sind nur einige der negativen Folgen. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist gerade hier wichtig, denn der Fachkräftebedarf in diesem Gewerbe ist enorm. Mitarbeiterbindung gelingt hier über nachhaltige Personalpolitik."

Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister in Charlottenburg-Wilmersdorf

 

"Fort- und Weiterbildungen verbessern nicht nur für Beschäftigte die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auch Unternehmen investieren damit in die eigene Zukunftsfähigkeit.

Von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen sollten daher nicht nur Vollzeitbeschäftigte profitieren. Potenziale stecken in allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ob nun in kleinen oder großen Arbeitsverhältnissen."

Dipl.-Soz. Svenja Pfahl, Geschäftsführerin SowiTra – Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer

 

„Will man, dass mehr Frauen im (modifizierten) Normalarbeitsverhältnis beschäftigt werden, gilt es - die gesetzlichen Anreize für (verheiratete) Frauen, Minijobs anzunehmen - zu beseitigen. Hier wäre insbesondere an die Beschränkung der Minijob-Regelungen auf eine Bagatellgrenze zu denken, aber auch an eine Reform der Familienmitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse.“

Dagmar Poetzsch (GEW), Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Ost (Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf)

 

"Die Schlechterstellung geringfügig Beschäftigter in Betrieben wird nicht selten mit niedrigerer Qualifikation gerechtfertigt. Einmal in dieser Schublade, kommt man nur selten da wieder raus. Eine Abwärtsspirale. Dabei ist das Qualifikationsniveau der Minijobbeschäftigten hoch!"

Christine Rabe, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

 

"Minijobs bedeuten Minirente und Armut im Alter. Minijobs bedeuten eklatante Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland.

Frauen wehrt euch! Kämpft für eine gerechte Bezahlung wie die Frauen vor 100 Jahren für das Wahlrecht gekämpft haben. Mitmachen. Diskutieren. Ändern. Die Zukunft liegt in unserer Hand!"

Ursula Rode-Schäffer, Geschäftsführerin Regionalagentur Hellweg - Hochsauerland e. V.

 

"Geringfügige Beschäftigung ist für Unternehmen finanziell gar nicht so günstig wie oftmals angenommen. Die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung rechnet sich für beide Seiten:

 

Unternehmen können mehr als 100 Euro an Kosten sparen - Beschäftigte erwerben Rentenversicherungsansprüche und sind in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Daneben spielt vor allem die erhöhte Motivation der Beschäftigten eine Rolle. So gewinnen Unternehmen engagierte, zuverlässige und bereits eingearbeitete Arbeitskräfte, die langfristig im Unternehmen bleiben. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des heute schon spürbaren Fachkräftemangels ist das ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsfaktor."

Dr. Andrea Schirmacher, Projektleiterin der Gründerinnenzentrale in der WeiberWirtschaft Berlin

 

"Auf dem Weg in die eigene Selbstständigkeit müssen viele Risiken abgewogen werden.Wenn das Geschäft dann gut anläuft und Personal benötigt wird ist es gut nicht zuerst an das vermeintlich kleinste Risiko zu denken. Minijob heißt nicht Miniverantwortung. Sich über Alternativen zu informieren lohnt sich, denn oftmals sind Minijobs teuer als gedacht."

Thomas Schmidt, Geschäftsführer der GeteMo Gebäudetechnik GmbH


"In unserer Branche ist der Fachkräftemangel deutlich zu spüren. Impulse für Strategien der Fachkräftegewinnung sind gerade für kleine Unternehmen wichtig.

 

Mit dem Beratungsangebot von "Joboption Berlin" zur Personalentwicklung haben wir zwar noch kein/e neue/n Spezialist/in für Gebäudetechnik gewonnen, aber nach der durchgeführten Beschäftigtenbefragung gute Ideen, wie uns das künftig gelingt. Zudem wurde ich auf die Potenziale von Beschäftigten aufmerksam gemacht, die ich vorher gar nicht in den Blick genommen hatte. Nun wird unser Team durch eine neue Kollegin im kaufmännischen Bereich unterstützt. Vom Minijob zur Vollzeitstelle. Bei ihr geht es nun weiter mit der beruflichen Qualifizierung. Denn beim Thema "Fachkräfte" geht es nicht nur um das Finden, sondern auch um die Weiterentwicklung."

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin in Tempelhof-Schöneberg

 

"Fast 7000 Unternehmen in unserem Bezirk beschäftigen Menschen in Minijobs, meist im Einzelhandel, in der Gastronomie und in der Gesundheitsversorgung.

Minijobs bedeuten auch Mini-Perspektive. Berufliche Entwicklung und ein existenzsicherndes Einkommen wäre für viele Beschäftigte wichtiger. Im Grunde sind Minijobs teurer als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Da fehlt es bei den Unternehmern an Aufklärung."

Thomas Sielemann, Betriebsratsvorsitzender der Thalia-Buchhandlung in Berlin / Brandenburg

 

Eines seiner Anliegen ist der Abbau von Vorurteilen gegenüber Beschäftigten, die nur für eine geringe Stundenanzahl in der Woche oder im Monat bei Thalia angestellt sind. Er betont: "Gerade im Fach-Einzelhandel ist die Kundenbindung das A und O. Dafür brauchen wir qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Mini-Teilzeit darf nicht bedeuten Mini-Qualifizierung. Wir setzen daher auf berufliche Fortbildung aller Beschäftigten für gut ausgebildete Fachkräfte."

Frank Steger, Vorstand Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise e.V.

 

"Wer Jobcenter-Leistungen erhält, steht mit einem Minijob besser da als ohne, weil ein Teil des Arbeitseinkommens nicht auf die Leistung angerechnet wird. Aber der Minijob ist trügerisch: Aus dem Leistungsbezug hilft er nicht heraus. Man bleibt auch mit Minijob vom Jobcenter abhängig.

Wir beobachten, dass Leistungsberechtigte im Minijob nicht selten extrem niedrige Stundenentgelte akzeptieren. Insbesondere dann, wenn sie deutlich länger arbeiten als im Arbeitsvertrag vorgesehen ist. Hilfreich ist jede Verbreitung von Wissen über Arbeitnehmerrechte - gerade auch im Minijob."

Michael Ulbrich, Geschäftsführer ZAUBERFRAU Berlin,
Landesvorsitz Berlin + Brandenburg, AHDW (Allianz Haushaltsnahe Dienstleistungswirtschaft e.V.)

 

"ZAUBERFRAU bietet haushaltsnahe Dienstleistungen und Familienhilfe aus einer Hand. Wir nutzen das Modell Minijob zu Beginn der Beschäftigung- jedoch befristet und immer mit dem Ziel der Umwandlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - wenn es gewünscht ist. Die damit verbundenen Kostenvorteile geben wir über einen höheren Stundenlohn an die Mitarbeiterin weiter, zudem profitieren unsere Zauberfrauen von der sozialen Absicherung. Sie sind über dieses Arbeitsverhältnis kranken- und rentenversichert und zahlen auch in die Arbeitslosenversicherung ein. Selbstverständlich erhalten ZAUBERFRAUEN Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, an Feiertagen und auch bezahlten Urlaub!

 

Wir zahlen von Anfang an den gesetzlichen Mindestlohn. Mit unserem Stundenpreis (inkl. Steuern, Abgaben, Sozialkosten für Mitarbeiter, Unfall- und Haftpflichtversicherung) konkurrieren wir mit Online-Portalen, die Reinigungsleistungen ab 12,00 Euro anbieten. Hierbei lohnt sich jedoch immer ein Blick ins Kleingedruckte. Bei solch einem Stundenlohn sind weder Kranken- und Rentenversicherung, noch Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaub für die Reinigungskräfte von einem Arbeitgeber mitfinanziert. Das müssen die Online-Putzfrauen komplett selbst finanzieren, weil sie selbstständig arbeiten. Zusätzlich saugt uns die Schwarzarbeit die möglichen Mitarbeiterinnen weg."

Renate Wilkening, Geschäftsführerin Nachbarschafts- und Selbsthilfe Zentrum in der ufafabrik e.V. in Tempelhof-Schöneberg

 

"Ich finde, dass man ganz genau hinschauen muss, wo Minijobs in Ordnung sind und wo nicht. Es ist würdelos, wenn Menschen ihre Existenz nur sichern können, weil sie drei bis vier Jobs mit Minigehältern ausüben müssen.

 

Menschen sollen von ihrem Gehalt leben und ggfs. auch ihre Familie ernähren können. Seriöse Unternehmen klären sicher diejenigen, die sich bei Ihnen bewerben über die Bedeutung eines Minijobs auf."

Sabine Windelen, Geschäftsführerin und Gründerin von FRAU TÜCHTIG

 

"Bei FRAU TÜCHTIG sind inzwischen über 50 Frauen, die "Haushalt können". Wir wachsen weiter und suchen deshalb ständig neue Mitarbeiter/innen. Gerne gebe ich Menschen eine Chance, die nicht immer auf der Sonnenseite des Arbeitsmarktes gestanden haben. Ich mache die Erfahrung, dass z.B alleinerziehende Mütter oder auch Bewerber über 50 Jahren diese Chance sehr aktiv nutzen.

 

Wir sprechen die Zielarbeitszeit individuell ab, so dass die Mitarbeiter/innen Familie und Beruf vereinbaren können oder körperlich nicht überfordert sind. Unser Ziel ist die sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in Vollzeit oder Teilzeit. Den Minijob nutzen wir für die Phase, in der wir für die jede neue "Frau Tüchtig" einen Kundenstamm aufbauen. Sonst nur auf auf besonderen Wunsch der Mitarbeiter (bei Frühverrentung, Witwenrente oder aus privaten Gründen). Gerade wandeln wir wieder drei Minijobs in sozialversicherungspflichtige Stellen um."

Richard Wittich, Mitglied der Geschäftsführung des Octavus Office & Service Berlin GmbH Business Centers

 

"Octavus Office & Service bietet moderne, vollausgestattete Büros und Konferenzräume an einer attraktiven und repräsentativen Geschäftsadresse im Herzen Berlins - am Potsdamer Platz. Hohe Servicequalität und Kundenzufriedenheit erreichen wir nur mit motivierten und dienstleistungsorientierten Mitarbeiter/innen, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können und dieses loyal repräsentieren.

 

Dazu gehört ein mitarbeiterfreundliches Arbeitsumfeld, was eine angemessene und faire Vergütung einschließt. Minijoblösungen sind kontraproduktiv, denn mit einer hohen Fluktuation und unzufriedenen Mitarbeiter/innen können wir unseren Dienstleistungsgedanken nicht erfüllen."

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